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Selbstfürsorge ist kein Luxus: Warum du dich selbst an erste Stelle setzen darfst

  • Autorenbild: Anita Schlüchter
    Anita Schlüchter
  • 30. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

„Ich komme später dran.“ Wie oft habe ich diesen Satz gehört. Wie oft habe ich ihn selbst gedacht.

Frauen, die für alle da sind — für die Familie, den Beruf, die Freunde — und sich selbst systematisch hintenanstellen. Bis der Körper sagt: So nicht mehr.


Was Selbstfürsorge wirklich bedeutet

Selbstfürsorge ist nicht Wellness-Sonntag und Badewanne mit Rosenblüten — auch wenn das schön ist. Es ist die tägliche Entscheidung, die eigenen Bedürfnisse als legitim anzuerkennen. Genügend schlafen. Sich nährend ernähren. Grenzen setzen. Hilfe annehmen. Nein sagen, wenn man Nein meint.


Warum wir es so schwer finden

Viele von uns sind mit der Überzeugung aufgewachsen, dass Selbstlosigkeit eine Tugend ist. Dass wir erst dann gut sind, wenn wir funktionieren. Dass für sich selbst zu sorgen egoistisch ist. Das sind Glaubenssätze — keine Wahrheiten.


Was passiert, wenn wir uns vernachlässigen

Der Körper reagiert. Erst leise — mit Müdigkeit, Reizbarkeit, Schlafproblemen. Dann lauter — mit Beschwerden, Burnout, Krankheit. Der Körper ist kein Feind. Er ist dein ehrlichster Rückmeldegeber.


3 kleine Einstiegspunkte

1. Eine Mahlzeit am Tag bewusst für dich zubereiten — nährend, farbenfroh, mit Freude. 2. Jeden Abend eine Frage stellen: Was hat mir heute gut getan? Was brauche ich morgen? 3. Eine Sache streichen, die du aus Pflichtgefühl tust — aber nicht wirklich willst.


Du bist nicht selbstlos, wenn du dich vernachlässigst. Du bist leer. Und aus Leere kann man nicht geben.


Wenn du merkst, dass du dir selbst gegenüber die strengste Kritikerin bist — und du möchtest daran etwas verändern — lass uns darüber sprechen. 🌿

 
 
 

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