Lymphsystem entgiften: Was die Lymphdrainage wirklich bewirkt
- Anita Schlüchter
- 16. Mai
- 1 Min. Lesezeit

Das Lymphsystem ist das unbekannteste der körpereigenen Reinigungssysteme. Und gleichzeitig eines der wichtigsten.
Während das Herz-Kreislauf-System einen Motor hat — das Herz — ist das Lymphsystem auf Bewegung, Atmung und manuelle Unterstützung angewiesen. Wenn es ins Stocken gerät, spüren wir das: Schwellungen, Schwere, Wasseransammlungen, geschwollene Lymphknoten, häufige Infekte.
Was macht das Lymphsystem?
Es transportiert Gewebsflüssigkeit, Abfallprodukte und Immunzellen. Es filtert Krankheitserreger über die Lymphknoten. Und es spielt eine zentrale Rolle im Immunsystem — über 70% der Immunzellen befinden sich im Darm und in den Lymphorganen.
Wann ist eine Lymphdrainage sinnvoll?
• Nach Operationen oder Verletzungen • Bei Lymphödemen oder Lipödemen • Bei Venenproblemen oder chronischen Schwellungen • Zur Unterstützung nach Krebsbehandlungen • Bei allgemeiner Schwere, Wasseransammlungen • Zur Regeneration und Entschlackung • Bei Migräne und Kopfschmerzen (Schädel-Lymphdrainage)
Was passiert bei einer Lymphdrainage?
Mit sanften, rhythmischen Griffen wird der Lymphfluss angeregt — gezielt in Richtung der Lymphknoten. Die Behandlung ist nicht schmerzhaft, sondern eher beruhigend. Viele Klientinnen schlafen dabei ein.
Die manuelle Lymphdrainage ist EMR-anerkannt und kann je nach Zusatzversicherung über die Krankenkasse abgerechnet werden.
Was du selbst für dein Lymphsystem tun kannst
Bewegung ist das Wichtigste — Gehen, Schwimmen, Trampolin. Tief atmen aktiviert den Brustraum und unterstützt den Lymphfluss. Trockenpinselung morgens regt die Hautdurchblutung an. Ausreichend Wasser trinken. Und: Stress reduzieren — er hemmt das Lymphsystem direkt.
Wenn du das Gefühl hast, dass dein Körper Unterstützung braucht — ich biete Lymphdrainage in meiner Praxis in Sumiswald an. EMR-anerkannt, individuell und mit echtem Augenmerk auf deine Situation. 🌿




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